Zufallsfaktor in Pokal und Liga
19.04.2017 14:54 - Zufallsfaktor in Pokal und Liga
Immo
Jeder Spieler gibt 100% was er kann.Keiner hat einen schlechten bzw guten Tag...
Kurz gesagt: unrealistisch


Vorschlag:

Es sollte einen zusätzlichen Zufallsfaktor geben

Jedes Team sollte , der aufgestellte Wert ist der Grundwert, im Pokal 75-125% des eigenen Grundwertes stark sein.In der Liga 90-110%

Grund: Im Pokal geht es in einem Spiel um Alles,über sich hinauswachsen fällt leichter.
"Null Bock" zu haben aber auch.

Im Pokal

100% ,also genau der aufgestellte Wert ,sollte in 2/3 der Spiele sein
Die Verteilung ist pro glattem Prozentwert.
75-99% und 101-125% sollte jeweils zu 0,6667% wahrscheinlich sein
Also genau gleich.

In der Liga

100% ,also genau der aufgestellte Wert ,sollte in 2/3 der Spiele sein
Die Verteilung ist pro glattem Prozentwert.

90-99 und 101-110 zu jeweils 1,666667%
Also ebenfalls genau gleich

mfg
21.04.2017 09:19
Generell eine interessante Idee, allerdings gebe ich zu bedenken, dass in der Berechnung bereits Zufallsfaktoren enthalten sind. Beispielsweise wird bei jedem Pass, Schuss und Zweikampf ein Zufallswert ermittelt und über diesen geprüft, ob die Aktion erfolgreich war. Hierzu werden die Stärke und Fähigkeiten des Spielers mit denen der jeweiligen Konkurrenten bei dieser Aktion verglichen.

Dass nun ein Spieler mal einen schlechten Tag hat, ergibt sich somit automatisch, wenn diesem mehrere Aktionen fehlschlagen.

Dies nun durch einen künstlichen, weiteren Zufallswert noch zu forcieren könnte unerwünschte Nebenwirkungen haben.

In den Anfängen des AFM gab es z.B. einen Faktor, der sich auf Siegesserien und Abwärtsspiralen auswirkte. Kennt man ja aus der Realität: Wenn es mal kacke läuft, dann läuft es auch richtig kacke, alles erscheint wie verflucht. Hatte aber den Effekt, dass jemand, der ohnehin schon viel Pech hatte nun auch noch vom System zusätzlich einen drüber bekam. Darum hat dieser Mechanismus auch nicht einmal die Beta-Testrunde überlebt. :)

Bei dem hier vorgeschlagenen System befürchte ich auch Nebenwirkungen - wenn auch in anderer Form. Ein weiterer Zufallsfaktor, welcher hineinspielt, hat nämlich das Problem, dass man als Manager der "Willkür des Spiels" ausgeliefert ist. Man kann diesen nicht beeinflussen und nur hilflos zusehen, wie das Spiel auswürfelt, ob man heute extra hohe oder extra niedrige Chancen haben darf.

Eine andere Idee wäre es vielleicht, den Spielern zusätzlich zur generellen, langfristigen Motivation eine "Laune" zu geben, welche auch vor dem Spiel eingesehen werden kann. So ließe sich zumindest bei der Aufstellung noch darauf reagieren, was das System einem ausgewürfelt hat.
21.04.2017 13:07 - Re:
Zitat:
Original von Rizzen
Generell eine interessante Idee, allerdings gebe ich zu bedenken, dass in der Berechnung bereits Zufallsfaktoren enthalten sind. Beispielsweise wird bei jedem Pass, Schuss und Zweikampf ein Zufallswert ermittelt und über diesen geprüft, ob die Aktion erfolgreich war. Hierzu werden die Stärke und Fähigkeiten des Spielers mit denen der jeweiligen Konkurrenten bei dieser Aktion verglichen.

Dass nun ein Spieler mal einen schlechten Tag hat, ergibt sich somit automatisch, wenn diesem mehrere Aktionen fehlschlagen.

Dies nun durch einen künstlichen, weiteren Zufallswert noch zu forcieren könnte unerwünschte Nebenwirkungen haben.

In den Anfängen des AFM gab es z.B. einen Faktor, der sich auf Siegesserien und Abwärtsspiralen auswirkte. Kennt man ja aus der Realität: Wenn es mal kacke läuft, dann läuft es auch richtig kacke, alles erscheint wie verflucht. Hatte aber den Effekt, dass jemand, der ohnehin schon viel Pech hatte nun auch noch vom System zusätzlich einen drüber bekam. Darum hat dieser Mechanismus auch nicht einmal die Beta-Testrunde überlebt. :)

Bei dem hier vorgeschlagenen System befürchte ich auch Nebenwirkungen - wenn auch in anderer Form. Ein weiterer Zufallsfaktor, welcher hineinspielt, hat nämlich das Problem, dass man als Manager der "Willkür des Spiels" ausgeliefert ist. Man kann diesen nicht beeinflussen und nur hilflos zusehen, wie das Spiel auswürfelt, ob man heute extra hohe oder extra niedrige Chancen haben darf.

Eine andere Idee wäre es vielleicht, den Spielern zusätzlich zur generellen, langfristigen Motivation eine "Laune" zu geben, welche auch vor dem Spiel eingesehen werden kann. So ließe sich zumindest bei der Aufstellung noch darauf reagieren, was das System einem ausgewürfelt hat.
Also ich fand Sangsisus Idee nicht schlecht, verstehe aber auch deine Einwände dagegen.
Vielleicht wäre es eine Option, diesen Zufallswert in der Spielberechnung zumindest bei Pokalspielen anzuwenden. Die laufen mir bisher viel zu berechenbar ab und Überraschungen treten kaum auf, weil es keine Algorithmen in der Spielberechnung dafür gibt (außer der fehlende Heimbonus, der aber auch unterklassige Heimmannschaften schwächt). In der Realität passiert es immer mal wieder, dass ein Bundesligst gegen einen dritt- oder gar viertklassigen Verein heraus fliegt (EDIT: Laut http://www.rp-online.de/sport/fussball/dfb-pokal/dfb-pokal-blamagen-der-bundesligisten-in-der-1-runde-seit-200-bid-1.1512235 sind seit 2000 in 17 Runden 50 Erstligisten ausgeschieden, also im Schnitt drei pro Jahr)
Im AFM mit der aktuellen Berechnung könnte man wahrscheinlich 1000 Spiele simulieren und ein 230 Punkte Erstligist würde niemals gegen einen 120-130 Punkte Viertligisten (Werte aus der deutschen Liga) heraus fliegen, selbst wenn der Erstligist ohne Einsatz, mit Nonnenhockey etc. spielt. Oder liege ich da komplett falsch?
Deswegen wäre ich für oben beschriebene Variante in Pokalspielen!

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Davos am 21.04.2017 13:12.
25.04.2017 15:27
In Pokalspielen ist bereits ein deutlich höherer Zufallsfaktor aktiv als in der Liga. :)